In der letzten Woche hatten sich die Ölpreise schlagartig von ihrem Fünfmonatstief erholt, als die USA die beiden grössten russischen Energiekonzerne Lukoil und Rosneft auf die Sanktionsliste setzten. Brent legte in der Reaktion darauf fast 8% zu.
Die Ölpreise haben sich zu Beginn dieser Woche von ihren heftigen Verlusten zum Schluss der Vorwoche ein wenig erholt. Es mag daran liegen, dass US-Präsident Donald Trump am Wochenende die Wogen im Handelskonflikt zwischen China und den USA wieder zu glätten versuchte.
Vergangene Woche sanken die Rohölpreise an ICE und NYMEX so stark wie seit Juni nicht mehr. Dies lag allerdings weniger am Regierungs-Shutdown, zu dem es am Mittwoch in den USA kam, als an den Spekulationen über die OPEC+-Produktion für November.
Im Verlauf der letzten Woche erhöhte sich der Rohölpreis um über 5 Prozent. Analysten führen diese Entwicklung auf geopolitische Risiken sowie auf die Erwartung einer stabilen Nachfrage zurück.